Die CORONA-Welle rollt und so hat sich der Unterricht ins Home-Office verschoben.

Ein Vorteil: Ich spare jeden Tag 90 Minuten Autofahrt. Diese Zeit versuche ich jetzt zu nutzen, einige Projekte umzusetzen, die mich schon lange beschäftigen. Z.B. bin ich mit der Systematisierung des Buches von „Der Letzte macht das Licht aus“ von Robert B. Laughlin im letzten Sommer steckengeblieben.

Schon immer wollte ich noch mehr die digitalen Techniken im Unterricht einsetzen. Jetzt muss ich meine Lernaufgaben sowieso auf diesen Weg an meine Schüler übermitteln, da ergibt sich die Möglichkeit zum Experimentieren.

In Sachsen haben wir im Physikunterricht Klasse 7 ein spannendes und sehr aktuelles Thema: „Energie-Umwelt-Mensch“. Nachdem wir vor einigen Wochen noch theoretisch über Einsparpotentiale gesprochen haben, sind wir jetzt selbst unfreiwillige Teilnehmer an einem Echtzeit-Experiment.

Was lernt man in den Naturwissenschaften? Zuerst braucht man Daten. Daraus kann man dann Schlussfolgerungen und Gesetzmäßigkeiten ableiten.

Daher interessiert mich, um wieviel sich der Energiebedarf unserer Gesellschaft gegenwärtig verringert. Nehmen wir als Datenquelle wie schon in meinem Unterricht die Energy-Charts des Fraunhofer ISE. Damit es schneller geht, nutze ich Excel zur Auswertung.

Was alles zu tun ist, habe ich in diesem Video beschrieben:

Ich bin selber extrem gespannt, wie sich der Energieverbrauch in den kommenden Wochen entwickelt. Leider wird das Ergebnis nicht umfassend sein, Fraunhofer ISE wertet nur die öffentliche Stromproduktion aus (große Firmen haben teilweise eine eigene Stromversorgung). Weiterhin fehlen die Angaben der Energieverbräuche für Verkehr und Heizung. Vielleicht kann jemand in den Kommentaren Quellen dazu angeben!?

Die interessanteste Frage jedoch ist:

Wenn wir weniger Energie verbrauchen sollten, wie können wir diese Einsparungen dauerhaft durchhalten?

Es geht um nichts weniger als die Schonung der Energiereserven und des Klimas für unsere Zukunft!!

#coronalearnforclimate

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